FDn 50-1.4

Die ursprünglich auf einer Seite zusammengestellte Liste meiner Fotoausrüstungsteile ist immer länger geworden. Daher habe ich das Ganze jetzt in folgende 5 Gruppen eingeteilt (Bitte anklicken!):

> Sucherkameras > Canon FD > Canon EOS > Mittelformat > Fotolabor

Meine analogen Ausrüstungsteile sind (abgesehen von der EOS-Serie) mindestens 20 Jahre alt. Bei diesem Alter sind schon gelegentliche Wartungsarbeiten nötig.

Vor alter Feinmechanik habe ich jeden erdenklichen Respekt. Auf der anderen Seite: Es ist auch nur Mechanik. Mit entsprechendem Werkzeug, etwas Geschick und wahrscheinlich auch viel Glück habe ich in letzter Zeit erfolgreich einige meiner alten Stücke aufgeschraubt und repariert, z.B.:

Lediglich ein ukrainisches 2,8/80mm Volna-3 habe ich nach erfolgreicher Entfettung der Blendenlamellen dann doch noch vermurkst. Seitdem bin ich auf der Suche nach einem passenden Mini-Federchen für dieses ansonsten recht gute Objektiv.

Ein weiteres Problemchen waren die früher weit verbreiteten Quecksilberknopfzellen (1,35V), die heute nicht mehr erhältlich sind. Aber dafür gibt es gleich mehrere Alternativen, → siehe hier.

Meine Lieblingskamera:

Mein Trend geht ganz klar zum Mittelformat 6x6, und da geht bei mir nichts über die Mamiya 6 mit dem 50er Weitwinkel.

Meine Wunschliste:

Ich bin ziemlich komplett ausgestattet und mit noch mehr Ausrüstung mache ich sicher keine besseren Bilder. Für einen Einstieg in die digitale Fotografie gibt es keinen Grund, der einer ernsthaften Überprüfung standhält! Zu Urlaubsdias in Farbe sehe ich weit und breit keine digitale Alternative und eingescannte Kleinbild-Negative für Großlabor­abzüge sind billig und fast so gut wie die digitale Profiklasse. Infolge meines GAS-Leidens (Gear Acquisition Syndrome) bin ich trotzdem schwach geworden und habe mir nach langem Zaudern eine EOS 30D geleistet, nachdem im Sommer 2007 klar war, dass das Nachfolgemodell kein zusätzliches Merkmal hat, das ich unbedingt brauche. Dafür gab’s die 30D zum Schlussverkaufspreis. Nach 3 Jahren betrug der Marktwert noch 1/3, nach 4 Jahren noch etwa 1/4 des Kaufpreises, usw. Mittlerweile (2017) ist der Marktwert auf Ramschniveau.

Diese DSLR kann keinesfalls meine bisherige Ausrüstung ersetzen, sondern sie ist nur eine gelegentlich benutzte Ergänzung. Ein PC ist nun mal kein Ersatz für mein Fotolaborhobby, auf das ich nicht verzichten möchte. Der Zeitaufwand für ein gutes(!) digitales Bild ist auch nicht geringer als auf analogem Weg. Diese bisherige Vermutung hat sich nach den ersten Erfahrungen mit der Digitalen bestätigt. Der Reiz des Neuen ist daher schon längst wieder abgeflaut, und die analogen Kameras sind mir immer noch lieber. Wenn ich einen Spur Orthopan UR in meine alte Canon einlege, habe ich zumindest theoretisch 140 Megapixel. Soviel braucht weltweit kein Hobbyfotograf, mal abgesehen von den technikverliebten Pixelzählern.

Und vor allem gibt es mit den anfallenden Gigabytes massive Archivierungsprobleme! Was haben meine Kinder davon, wenn sie in 20 Jahren eine CD/DVD/BlueRayDisk/etc. auf dem Dachboden finden, auf der draufsteht Urlaub 2010? Die taugt bestenfalls noch für einen Frisbee-Wurfversuch. Aber von meinen ersten, uralten Negativen kann ich immer noch einwandfreie Abzüge machen!

Digitale Kompakt-Kameras sind für meine Ansprüche an die Bildqualität indiskutabel. Da verwende ich lieber mein Photohandy, das habe ich sowieso immer dabei. Gut brauchbare digitale Kameras gibt es dennoch schon deutlich unter 1000 €. Neben der überflüssigen Ausstattung mit -zig Automatikfunktionen haben die aktuellen Top-Modelle auch bei der Dynamik bzw. dem Belichtungsspielraum die analoge Technik überholt, und Marketing-Pixel haben sie ohnehin mehr als genug. Worauf ich eigentlich warte, ist eine Digiknipse mit Sucher, der auch in heller Sonne nutzbar ist, und mit einem ohne Einschränkungen nutzbaren, lichtstarken Brennweitenbereich von 24-80mm (entsprechend KB). D.h. ich erwarte eine Bildqualität, die mit guten Spiegelreflexen mithalten kann. Was dem schon ziemlich nahe kommt, ist die auf der Photokina 2014 vorgestellte Panasonic Lumix LX100.

Unabhängig von solchen Entwicklungen werde ich noch lange mit meinen alten Kameras und mit SW-Film fotografieren. Es macht Spaß, ich erhalte Ergebnisse, wie ich sie mir vorstelle, und alles, was man dazu braucht, habe ich schon längst.